HOPEFAMILY
Wir, Dominique (1979), Caja (1972), Ella (2012) und Lina (2015) wohnen im schönen Baselbiet.
Dominique ist Geschäftsführer und Caja arbeitet Teilzeit als COO. Als wir 2014 in der 12. Schwangerschaftswoche erfuhren, dass Lina mit einer Wahrscheinlichkeit von 1:15 das Down-Syndrom haben könnte, konnten wir dank des 1. August und den anstehenden Ferien der «Abtreibungsmaschinerie» aus dem Weg gehen und hatten Zeit, uns zu überlegen, was das für uns heisst. Nach zwei Wochen Ferien haben wir uns für den nicht invasiven Pränatest entschieden.
Wir wollten unser zweites Wunschkind nicht verlieren, wollten jedoch Gewissheit. Der Test war positiv und wir konnten uns nach der ersten Zeit «der Achterbahn der Gefühle» auf unser zweites Wunder einstellen, die Restschwangerschaft geniessen und uns auf Lina freuen.
Für unsere ältere Tochter, Ella, war es von Anfang an klar, dass wir ihre kleine Schwester, die schon im Bauch heiss geliebt wurde, unbedingt wollen. Wir Eltern brauchten noch etwas Aufklärung, aber für uns war klar, ein Abbruch «nur» wegen eines Down-Syndroms kommt nicht in Frage.
Allen Ängsten zum Trotz, liebten wir Lina von Anfang an innigst. Unser verstaubtes Bild vom Down-Syndrom wurde schnell entstaubt.
Heute geht Lina integrativ in die Regelschule. Wir sind unglaublich stolz auf Lina – sie macht unsere Familie perfekt.
